Die Baubeschreibung für Wohnungen

Die nachstehenden Auszüge aus der Baubeschreibung entsprechen dem aktuellen Stand. Die noch anhaltende Bemusterung kann dazu führen, dass es noch zu Anpassungen der Baubeschreibung kommt.

 

Zur Anwendung kommen nur hochwertige, normgerechte Baustoffe, die nach den anerkannten Regeln der Technik auf der Grundlage der einschlägigen DIN-Vorschriften und der VOB eingebaut und ausgeführt werden.

Projekterläuterung

 

Der moderne Neubau „Pariser Platz 1" liegt im Herzen des Wohngebiets Französische Cité auf dem Flurstück 4569/70 mit 1.317 m². Die zentrale, ruhige und naturnahe Lage eignet sich hervorragend zum Wohnen und Arbeiten. Wir haben Wert auf eine ansprechende Architektur gelegt, aus der sich eine individuelle Handschrift für dieses Objekt ergibt. 

 

Die Erschließung des Gebäudes erfolgt über eine großzügige Zufahrt, Sie parken Ihr Auto in der gemeinsamen Tiefgarage. Des Weiteren sind Abstellplätze für Fahrräder und Kinderwagen in der Tiefgarage vorgesehen. Ebenfalls sind in die Grünanlage des Gebäudes integrierte Außenstellplätze vorhanden. 

 

Vor dem Gebäude auf dem Flurstück Nr. 4569/73 mit ca. 670 m² entsteht der „Pariser Platz“, der in Teilbereichen öffentlich gewidmet wird. Dieser zeichnet sich durch seine sehenswert ausgeführte Terrassen- und Grünanlagen aus. 

 

Die Wohneinheiten mit Nutzflächen zwischen 70 und 197 qm sind durch große Verglasungen sehr hell und freundlich. Hochwertige Wand- und Bodenbeläge sowie anspruchsvolle Sanitärausstattungen verbunden mit hochwertigen Materialien und modernster Technik kommen hier zur Ausführung. 

 

Die Bauteile werden so gewählt, dass der Nachweis mit Anforderungen bis 31.12.2015 geltenden EnEV 2014 erfüllt wird. 

 

So entsteht hier in Baden-Baden ein Wohn- und Geschäftshaus mit moderner, zeitgemäßer Architektur und höchster Lebensqualität. 

 

Die Anbindung sowohl an die Innenstadt als auch zur Autobahn ist hervorragend, ebenso die Anbindung an den ÖPNV in unmittelbarer Nähe des Neubauvorhabens. 

 

Die Erschließung des Gebäudes erfolgt fußläufig direkt vom „Pariser Platz“ aus, mit dem PKW erfolgt die Zufahrt seitlich vom Gebäude zu Außenstellplätzen bzw. zur Tiefgarage.

 

Vorbemerkungen

 

Die Leistung des Bauherrn wird ausschließlich durch diese Leistungs- und Baubeschreibung bestimmt. Soweit Regelungen fehlen, bestimmt der Bauherr die Leistung unter Berücksichtigung des allgemeinen Standards des Bauwerks, der aus dieser Leistungs- und Baubeschreibung abzuleiten ist. 

 

In den Plänen angegebene Maße sind Rohbaumaße und somit nicht zur Einbaufertigung geeignet. Im Rahmen der weiterführenden Planung können im Bereich von Fluren, Diele, WCs und Nebenräume Sanitär-, Heizungs-, Warmwasser-, Entlüftungs- und Elektroleitungen Vormauerungen und Abhängungen erforderlich sein, die ausgeführt werden, obwohl sie in den vorgenannten Plänen nicht enthalten sind. Das gleiche gilt für abgehängte Decken. 

Änderungen, die sich aus gestalterischen und/oder technischen Weiterentwicklungen des Objektes ergeben und den Bauwert nicht wesentlich beeinträchtigen, sowie Änderungen aus technischen Gründen oder behördlichen Auflagen, bleiben vorbehalten und werden vom Erwerber anerkannt. 

 

Im Projekt und in den Plänen dargestellte Einrichtungsgegenstände und Anpflanzungen sind nur Gestaltungsvorschläge und gehören nicht zum Vertragsumfang. 

 

Der Wärmeschutz für Wohngebäude nach DIN V 4108-6 wird eingehalten und ist im Nachweis des energiesparenden Wärmeschutzes für Wohngebäude ausgewissen.

 

Es werden die Vorschriften der DIN 4109 für einen erhöhten Schallschutz von Wohneinheit zu Wohneinheit eingehalten.  

 

Die Außenfarb- und Materialgebung erfolgt nach dem Gestaltungskonzept des Bauherrn. 

 

Die Festlegung sämtlicher technisch-konstruktiver Materialien, z. B. Wandmaterial, wird durch den Bauherrn bestimmt. 

 

Der Bauherr verpflichtet sich, nur normgerechte Baustoffe zu verwenden und das Bauvorhaben nach den anerkannten Regeln der Baukunst zu errichten.

 

Nachfolgend bezeichnete Hersteller beschreiben lediglich die geschuldete Qualität, können jedoch auch gleichwertig von einem anderen Hersteller ausgeführt werden.

 

In Plänen und Zeichnungen dargestellte Innenausstattungen und Außenanlagen gehören nur zum Leistungsumfang, sofern sie in der Bau- und Ausstattungsbeschreibung ausdrücklich aufgeführt sind.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass die im Verkaufsprospekt der Wohnanlage wiedergegebenen Daten und gezeigten Bilder möglicherweise nicht in allen Punkten mit den aktuellen Gegebenheiten des Bauvorhabens übereinstimmen.

 

Rohbau

 

Erdarbeiten

Die vorhandene Humusschicht wird abgetragen und für die spätere Verwendung auf dem Baugrundstück zwischengelagert. Arbeitsräume werden in nicht befestigten, setzungsunempfindlichen Bereichen mit Aushubmaterial verfüllt und verdichtet.

 

Entwässerung

Alle Entwässerungsleitungen werden mit KG-Rohren entsprechend den Vorgaben der Fachplanung und Genehmigung verlegt, einschl. Kontrollschacht mit Rückstausicherung.

 

Fundamente / Gründung / Bodenplatte

Die Gründung erfolgt über Streifenfundamente, Einzelfundamente und/oder eine lastabtragende Bodenplatte aus Beton, die Bodenplatte wird durch einen geeigneten Unterbau gegen aufsteigende Feuchtigkeit gesichert. Fundamente werden frostfrei gegründet und nach statischer Erfordernis entsprechend den vorhandenen Baugrundverhältnissen dimensioniert. Ein Fundamenterder wird nach den geltenden Vorschriften und der Planung und Bemessung des Fachingenieurs/Elektro eingebaut. 

 

Untergeschoss

Die tragenden Außen- und Innenwände werden betoniert oder alternativ in Betonfertigteilen erstellt. An den erdberührten Flächen wird in Teilen eine Abdichtung gemäß DIN 18195 angebracht. Ansonsten Ausführung in WU-Beton.

 

Erdgeschoss, Obergeschosse und Dachgeschoss

Die tragenden Außen- und Innenwände werden in Stahlbeton und Mauerwerk hergestellt. Die Wandstärke richtet sich nach der statischen Erfordernis. Die nichttragenden Innenwände werden als Massivwände in Mauerwerk bzw. Metallständerwände ausgeführt. Innenputz wird als Gipsmaschinenputz bzw. in Nassbereichen als Kalkzementputz ausgeführt. In Teilbereichen werden nichttragende Wände als Installationswände (z.B. System GIS und/oder Metallständerwände) ausgeführt.

 

Decken / Stützen

Alle Geschossdecken werden als Stahlbetondecken gemäß Statik erstellt, Unterzüge, Überzüge und Pfeiler ebenfalls in Stahlbeton gemäß Statik. 

 

Loggia / Dachterrasse

Loggien und Dachterrassen aus Stahlbeton mit hochwertiger vliesverstärkter Elastomerbitumenbahn (Dampfsperre plus 2-lagige Oberbahn / oberste Lage durchwurzelungsfest nach FLL-Richtlinie), Belag aus Fliesen oder Feinsteinzeug. Die Loggien- und Dachterrassenflächen unterliegen einer regelmäßigen Wartung und Reinigung durch den Nutzer.

 

Sonstiges

Geländer als Metall- / Glasgeländer.

 

Erweiterter Rohbau

 

Dachflächen

Die Decke über DG (teilweise die Decken/Flachdachbereiche über UG bzw. 2.OG) werden auf der Betondecke mit darüber liegender Dämmung und Abdichtung aus vliesverstärkter Elastomerbitumenbahn (Dampfsperre plus 2-lagige Oberbahn / oberste Lage durchwurzelungsfest nach FLL-Richtline) ausgeführt. Teile werden als Terrasse genutzt und mit Fliesen oder Feinsteinzeug belegt, der Rest wird extensiv begrünt. Die Dachentwässerung erfolgt über Abflussrinnen und Fallrohre aus Metall. Die Anschlüsse an aufgehende Bauteile ebenso wie sämtliche Abdeckungen werden in Metall ausgeführt. 

 

Fensterelemente / Fensterbänke

Die Fenster werden als Aluminiumbauteile (Schüco AWS 75.SI+ oder glw.) und/oder in Kunststoff mit Aludeckschale ausgeführt. Die Fenster erhalten Drehkippbeschläge, Terrassen- und Balkontüren erhalten Drehkippbeschläge oder werden als Hebeschiebetüren ausgeführt, Griffe und Oliven in Edelstahl. Die Verglasung erfolgt als 3-fach Verglasung. 

 

Fensterbänke innen aus Agglokunststein (MWK-Natursteinhandel: „Bianco Carrara“, „New Micro Carrara“ oder gleichwertig). 

 

Fensterbänke außen als Aluminiumfensterbank, Farbe entsprechend dem Farbkonzept des Architekten. Bei Fenstern mit Brüstungshöhe von weniger als 90 cm wird eine äußere Absturzsicherung montiert. 

 

Fassadenelemente

Die Fassadenelemente im Untergeschoss Büro Nr. 1 und Erdgeschoss Ladenfläche Nr. 3 werden als Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Aluminium ausgeführt. Fenster und Fenstertüren erhalten Drehkippbeschläge, Griffe und Oliven in Edelstahl. 

 

Sonnenschutz

An sämtlichen Fenstern und Türen außer der Pfosten-Riegel-Fassade im Untergeschoss Büro Nr. 1 und Erdgeschoss Ladenfläche Nr. 3 werden außenliegende, elektrisch angetriebene schienengeführte Raffstoren als Sonnenschutzvorrichtung eingebaut.  

 

Hauseingangselemente

Alle Eingangselemente in der Pfosten-Riegel-Fassade sowie die Gebäudezugänge werden als Aluminiumelemente ausgeführt, nach Fassadenkonzept mit Verglasung oder als geschlossene Elemente. Beschläge und Griffe aus Edelstahl aus dem Standardprogramm des Elementeherstellers.

 

Die Hauszugangstüre in Erdgeschossebene erhält einen Drehtürantrieb. 

 

Briefkastenanlage

Die Briefkasten- und Klingelanlage (RENZ „Plan“ oder glw., Edelstahl, Kastengröße 400x440x160mm) wird am Gebäudezugang „Pariser Platz" im Bereich des Eingangselementes vorgesehen. In die Briefkastenanlage ist die Klingelanlage mit Gegensprecheinrichtung und Videoanlage eingebaut. Jede Gewerbeeinheit erhält eine Klingel und einen Briefkasten, mit Ausnahme der direkt von außen zugänglichen Einheiten. Diese Einheiten (Untergeschoss Büro Nr. 1 und Erdgeschoss Ladenfläche Nr. 3) haben nur jeweils einen Briefkasten (ohne Klingel- und Videoanlage) in der zentralen Anlage am Gebäudezugang Pariser Platz. Die Gegensprecheinrichtung und Videoanlage befindet sich bei diesen direkt am Büroeingang.

 

Tiefgarage

Die Wände- und ungedämmten Deckenflächen werden weiß gestrichen bzw. gespritzt, der Boden (Betonbodenplatte) ist im Gefälle hergestellt, die Oberfläche ist mit einer Oberflächenbeschichtung versehen. 

 

Die Stellplätze sind nummeriert und werden durch eine Markierung abgegrenzt. Die Tiefgarage ist durch ein elektrisches Kipptor mit Lochgittereinsatz verschlossen. Jede Einheit erhält pro Stellplatz 1 Handsender zur Bedienung des Kipptores. Das elektrische Kipptor ist bei der Ausfahrt von innen zusätzlich über ein Zugseil zu betätigen. 

 

Die Beleuchtung erfolgt über Langfeldleuchten. 

 

Jeder Tiefgaragenstellplatz erhält einen 230V Elektroanschluss (abschließbar und abrechnungsmäßig zugeordnet). 

 

Haustechnik

 

Heizung und Warmwasserversorgung 

Das Haus erhält eine zentrale Wärmeversorgung über eine Luft-Wasser-Wärmepumpenanlage in Splitbauweise installiert. Die Anlage wird modulierend betrieben, so dass eine optimale Ausnutzung sowie Leistungsanpassung an den Bedarf gegeben ist.

 

Bedingt durch die Aufteilung auf mehrere Wärmepumpen ist eine Redundanz sowie eine Wartung und Reparatur im laufenden Betrieb möglich. Bedingt durch die Splitbauweise ist das Einfrieren der Anlage ausgeschlossen, da kein Wasserkreislauf außerhalb der thermischen Hülle gegeben ist. 

 

Eine Gas- Brennwerttherme dient zur Temperaturerhöhung von 55°C auf 65°C und zur Spitzenabdeckung. 

 

Die Warmwasserbereitung erfolgt zentral im Technikraum mittels einer im Pufferspeicher integrierten Frischwasserstation. 

 

Wärmeverteilung

Die interne Wärmeverteilung erfolgt über gedämmte Zuleitungen im Pumpen-Warmwasser-Zweistrangsystem. Die Heizungsumwälzpumpen werden in der Energieeffizienzklasse A eingebaut. Die Einheiten werden mit Fußbodenheizung ausgestattet. Vor bodentiefen Fenstern werden Randzonen mit engerem Verlegeabstand ausgeführt.

 

Die Fußbodenheizung dient auch zur Kühlung der Räume bei sommerlichen Temperaturen.

 

Die Anzahl und Größe der Heizkreise richtet sich nach der Heizlastberechnung. Die Temperaturregelung innerhalb der Einheiten erfolgt raumweise mittels Raumthermostaten. Das Gebäude erhält für die Gas-Brennwerttherme eine Abgasleitung über Dach, die Gas-Brennwerttherme ist im obersten Geschoss vorgesehen. 

 

Wasserinstallation

Die Zuleitungen für Kalt- und Warmwasser werden als Metallverbundrohr (z.B. Geberit Mepla) ausgeführt. Die Entwässerung erfolgt über schallisolierte Kunststoff- oder Gussrohre.

 

Abrechnung Heizung / Warmwasser / Energieverbräuche

Die Energieverbräuche werden je Nutzungseinheit nach Kühl- und Heizenergie erfasst und gezählt, dies erfolgt in den jeweiligen Einheiten dezentral mittels Mietgeräten. 

 

Die Heizenergie für Warmwasser wird wie die elektrische Hilfsenergie getrennt erfasst und auf die Entnahmemenge je Einheit umgerechnet.

 

Zentral erfasst werden die verbrauchten Mengen für den allgemeinen Heizbedarf und das Wasser, welches über die allgemein zugänglichen Wasserentnahmestellen verbraucht wird. 

 

Lüftung 

Die Lüftung, der Wohnungen, wird auf der Grundlage der DIN 1946-6 (Wohnungslüftung) vorgenommen.

Hierfür wird ein Lüftungskonzept erstellt, auf deren Grundlage die einzelnen Räume belüftet werden. Hierbei wird in den Räumen wie WC, Bad, Küche und Abstellräumen Luft abgeführt, welche über Einströmöffnungen im Fensterrahmen oder glw. nachströmt. Diese Lüftung ersetzt jedoch nicht die Stoßlüftung.

 

Sommerlicher Wärmeschutz

Der sommerliche Wärmeschutz wird über eine Bauteilkühlung erreicht, das Gebäude wird über die Luft-Wasserwärmepumpen mit einer stillen Kühlung versehen. Diese stille Kühlung ist keine Klimaanlage, durch sie wird eine Klimaverbesserung erreicht. Die Bauteilkühlung wird über die Fußbodenheizung bewerkstelligt, indem im Sommer kühles Wasser durch die Rohrschleifen geleitet wird. Bei längeren Hitzeperioden ist die Kühlung rund um die Uhr zu betreiben, damit nachts das Gebäude auskühlt und sich nicht warm auflädt.

 

Kühlung

In den Dachgeschosswohnungen wird zusätzlich die Verrohrung für die Nachrüstung eines Splitkältegerätes auf dem Dach oder der Terrasse vorbereitet.

 

Sanitäreinrichtung

Die Wohnungen werden mit folgenden Sanitärgegenständen oder gleichwertigen ausgestattet: 

 

Einrichtungsgegenstände

  • WC - Villeroy & Boch/Venticello oder Duravit/Vero spülrandlos.
  • Bidet - Villeroy & Boch/Venticello oder Duravit/Vero.
  • Badewannen - Bette oder Duravit/Paiova/Vero.
  • Waschtische - Burgbad/Bel mit Unterbaumöbeln.
  • Badheizkörper - Zehnder mit Elektro-Heizstab.

Armaturen verchromt

  • Einhebelmischer - Hans Grohe/Axor Citterio.
  • Badewanne - Hans Grohe/Axor Citero u. Axor Starck.
  • Dusche - Hans Grohe/Axor Raindance Select E360 Air 1jet ST Schowerpipe.
  • Betätigungsplatte - Geberit Sigma 20 oder Villeroy & Boch nach Nutzungskonzept und Planung.

Küche

1 - Eckventil Kalt- und Warmwasser im Bereich der Spüle.

1 - Eckventil Kalt- und Warmwasser für Spülmaschinenanschluss oder Doppelspindeleckventil im Bereich der Spüle.

  

Elektroinstallation

Zur Ausführung kommt das Schalterprogram Busch-Jaeger oder gleichwertig, in Weiß. Die Installation erfolgt Unterputz in den Wohneinheiten und im Treppenhaus. In den Tiefgarage, Stellplätzen, Kellerräumen und Fahrradraum werden die Leitungen und Schalter Aufputz verlegt. 

 

Im Eingangsbereich kommt eine Briefkastenanlage mit Gegensprechanlage zur Ausführung. Jede Wohneinheit erhält eine Unterverteilung (Unterputz), sowie ein Schwachstromfeld (Medienverteiler) für Telefon. Im Medienfeld werden jeweils 2 Schuko-Steckdosen für die Versorgung von Router und Switch vorgesehen. 

 

Eine Sprechanlage mit Videofunktion ist in den Wohneinheiten (je 1x) enthalten.

 

Untergeschoss Keller 

Flure / Schleusen

1 - 6 Deckenleuchten LED  (einschl. Leuchtmitteln) geschaltet über Bewegungsmelder

1 - abschließbare Schuko-Steckdose für Reinigungsarbeiten 

 

Kellerräume

1 – Deckenleuchte LED (einschl. Leuchtmittel) mit Ausschaltung und

1 - Schuko-Steckdosen in jedem Raum. 

 

Stellplatz Tiefgarage

Deckenleuchten LED (einschl. Leuchtmitteln) mit Bewegungsmeldern.

1 - abschließbare 230V - Steckdose zur Aufladung eines Fahrzeugs. 

 

Fahrradraum

2 - Deckenleuchten LED (einschl. Leuchtmitteln) mit Bewegungsmeldern 

 

Treppenhaus

Je Geschoss werden Ganzglasleuchten mit Tastschaltern an jeder vom Treppenhaus abgehenden Türe eingebaut, Beleuchtung über Präsenzmelder und Zeitautomaten zentral geregelt. 

 

Wohngeschosse.

 

Flur/Diele

1 - 3 Deckeneinbautöpfe je nach Raumgröße.

0 - 2 Wandbrennstellen je nach Raumgröße.

1 - 3 Schuko-Steckdosen je nach Raumgröße.

1 - EDV RJ45 Doppeldose für Telefon.

1 - Sprechanlage mit Monitor. 

Schalter bei vorgesehenen Raffstoren (Sonnenschutz).  

 

Gäste - WC

1 - 2 Deckeneinbautöpfe je nach Raumgröße. 

1 - Wandbrennstelle.

1 - 2 Schuko-Steckdosen.

Schalter bei vorgesehenen Raffstoren (Sonnenschutz).  

 

Wohnen

1 - 2 Deckenbrennstellen je nach Raumgröße.

1 - 4 Wandbrennstellen je nach Raumgröße.

6 - 8 Schuko-Steckdosen je nach Raumgröße.

1 - 2 Fernseh- und Radio-Antennensteckdosen je nach Raumgröße.

1 - EDV RJ45 Doppeldose für Telefon.

Schalter bei vorgesehenen Raffstoren (Sonnenschutz).  

 

Essen

1 - 2 Deckenbrennstellen je nach Raumgröße.

1 - 2 Wandbrennstellen je nach Raumgröße.

2 - 4 Schuko-Steckdosen je nach Raumgröße.

1 - EDV RJ45 Doppeldose für Telefon.

Schalter bei vorgesehenen Raffstoren (Sonnenschutz).  

 

Küche

1 - 6 Deckeneinbautöpfe je nach Raumgröße.

4 - 6 Schuko-Steckdosen je nach Raumgröße.

1 - Herd Anschlussdose.

1 - Schuko-Steckdose für Spülmaschinenanschluss (separater Stromkreis).

1 - Schuko-Steckdose für Kühlschrank (separater Stromkreis).

1 - Schuko-Steckdose für Dunstabzug.

Schalter bei vorgesehenen Raffstoren (Sonnenschutz).  

 

Bad

1 - 4 Deckeneinbautöpfe je nach Raumgröße.

1 - 2 Wandbrennstellen je nach Raumgröße.

1 - 4 Schuko-Steckdosen am Spiegel je nach Raumgröße.

Schalter bei vorgesehenen Raffstoren (Sonnenschutz).  

 

Kind/Gast

1 - Deckenbrennstelle.

1 - 2 Wandbrennstellen je nach Raumgröße.

1 - 4 Schuko-Steckdosen je nach Raumgröße.

1 - Fernseh- und Radio-Antennensteckdose.

1 - EDV RJ45 Doppeldose für Telefon.

Schalter bei vorgesehenen Raffstoren (Sonnenschutz).  

 

Eltern

1 - 2 Deckenbrennstelle je nach Raumgröße.

1 - 2 Wandbrennstellen je nach Raumgröße.

4 - 6 Schuko-Steckdosen.

1 - Fernseh- und Radio-Antennensteckdose.

1 - EDV RJ45 Doppeldose für Telefon.

Schalter bei vorgesehenen Raffstoren (Sonnenschutz).  

 

Ankleide

1 - 2 Deckeneinbautöpfe je nach Raumgröße.

2 - 4 Schuko-Steckdosen je nach Raumgröße.

Schalter bei vorgesehenen Raffstoren (Sonnenschutz).  

 

Abstellraum

1 - Deckenbrennstelle je nach Raumgröße.

2 - 4 Schuko-Steckdosen je nach Raumgröße. 

Schalter bei vorgesehenen Raffstoren (Sonnenschutz).  

 

Außenbereich 

Eingang

Wandleuchten LED (einschl. Leuchtmittel) über Bewegungsmelder und/oder Schalter. 

 

Terrassen

1 - 6 Wandleuchten LED (einschl. Leuchtmittel) Ausschaltung von innen.

1 - 4 Schuko-Steckdose. 

 

Loggien

1 - 2 Deckeneinbautöpfe, Ausschaltung von innen.

1 - 4 Schuko-Steckdose.

 

Außenanlage / Pariser Platz 

Das Beleuchtungskonzept der gesamten Außenanlage wird stimmig entsprechend den Vorgaben des Architekten angelegt. 

 

Aufzug

Im Gebäude befindet sich ein Aufzug mit Haltestellen in allen Geschossen. Der Aufzug ist rollstuhlgerecht nach EN 81-70 ausgelegt, dies gilt für Bedientableau, Kabinengröße (1100x1400mm) und die lichte Durchgangsbreite der Kabinentüren (900mm). Das installierte Aufzugssystem erfüllt mit Energieeffizienzklasse A alle Ansprüche an Nachhaltigkeit. Der Bodenbelag wird im abgesenkten Boden der Aufzugskabine mit dem gleichen Belag wie das Treppenhaus ausgeführt.

 

Die Wandflächen der Kabinen werden in einfarbigen Stahlblechpaneelen mit Kunststoffbeschichtung ausgeführt. Ein 50cm breiter Spiegel ist raumhoch an der Rückwand eingebaut, einseitig wird ein Edelstahlhandlauf ausgeführt. Die Kabinendecke wird aus glattem kunststoffbeschichteten Stahlblech ausgeführt, in die Kabinendecke ist eine Beleuchtung integriert. Die Kabinenzugangstüren werden als Teleskopschiebetüren in glattem kunststoffbeschichteten Stahlblech passend zu den Kabinenwänden ausgeführt. Die Fahrschachttüren werden mit einer Lackierung auf Pulverschichtgrundierung ausgeführt (OTIS Typ GeNesis).

 

Ausbau

 

Fassade

Der Außenputz wird als Fertigputz auf der Außenwand ausgeführt (gemäß Farbkonzept des Bauherrn). Notwendige Dämmmaßnahmen (z.B. WDVS) nach EnEV werden bei der jeweiligen Außenwand mit ausgeführt. 

 

Treppenhaus und Allgemeinflure

Massivtreppe mit Treppenlauf und Podest aus Stahlbeton, Läufe schallentkoppelt. Belag der Treppe und der Flure mit Fliesen einschließlich Sockel und Treppenauftritt z.B. Fabrikat Villeroy & Boch „Pure Line".

 

Sämtliche Bodenfliesen erfüllen die Rutschfestigkeitsklasse R10.

 

Das Treppengeländer aus Metall mit senkrechten Stäben und Handlauf aus Edelstahl. Die Wände erhalten einen Streichputz. 

 

Die Unterseiten der Treppenläufe und Decken werden gespachtelt und erhalten einen Anstrich. 

 

Im Bereich der Hauseingangstüren werden bodenintegrierte Sauberlaufmatten (EMCO „Diplomat“ oder glw. mit Ripseinlage) eingebaut. 

 

Kellerräume

Die Kellerräume werden lt. Planeintrag mit Systemelementwänden abgetrennt. Die Kellertüren in den Trennwänden werden im gleichen System ausgeführt, sie werden mit einem Kastenschloss (Profilzylinder) versehen, jeder Keller erhält ein Schild mit Zuordnungsnummer. Zugangstüren werden nach Erfordernis als T30 Türen (Oberfläche lackiert) ausgeführt. Kellerfenster werden als Kunststofffenster in einem Lichtschacht mit Metallgitterabdeckung ausgeführt.

 

Putzarbeiten innen

Gipswandputz auf massiven Wände, GKB-Wände (Metallständerwände) als leichte Trennwände verspachtelt. Deckenfugen in Gewerbeeinheiten verspachtelt. Stahlbetonwände, Decken, Kellerräume und Nebenräume im UG ohne Verputz und Spachtelung.

 

Anstrich- und Tapezierarbeiten

In allen Wohnräumen erhalten die Wände sowie die nicht gefliesten Bereiche der WCs und der Bäder eine Oberfläche mit Q3-Spachtelung und einen feinen Streichputz mit einem Dispersionsanstrich. 

 

Alle Decken werden vollflächig in Q3 gespachtelt und erhalten einen Dispersionsanstrich. 

 

Die Wand- und Deckenflächen der Kellerräume des Technikraumes und der Schleuse werden gestrichen bzw. gespritzt. 

 

Die Stahltüren im Untergeschoss werden lackiert. 

 

Zugangselemente zu den Wohnungen

Alle Zugangselemente (Türen) zu den Wohnungen innerhalb des Gebäudes werden als Holztüren mit lackierten Stahlzargen ausgeführt. Falls vorgeschrieben als Brandschutztüren. Beschläge und Griffe aus Edelstahl aus dem Standardprogramm des Elementeherstellers.  

 

Drehtürantriebe sind nicht vorgesehen. 

 

Türen innerhalb von Einheiten

Die internen Türen werden als Holztüren mit lackierten Stahlzargen ausgeführt, Oberfläche als HPL-Beschichtung. Die Türbeschläge sind aus Edelstahl, in allen Räumen sind die Türen mit Schlössern / Buntbartschlüssel ausgestattet. In WCs werden die Türen mit WC-Olive mit Sichtscheibe ausgestattet. 

 

Abgehängte Decken

In Teilbereichen werden die Decken abgehängt, ausgeführt als beplankte Gipskartondecken, Oberflächen in Q3 gespachtelt und mit einem weißen Dispersionsanstrich versehen. Revisionsöffnungen in den abgehängten Decken mit passend zur Decke lackierten Metalldeckeln oder weiß gestrichenen Gipskartonplatteneinsätzen. 

 

Bodenbeläge 

 

Estrich

Schwimmend verlegter Estrich in allen Wohngeschossen, Wärmedämmung und Trittschalldämmung entsprechend den DIN-Vorschriften.

 

Bodenbeläge

Wohnen, Essen, Küche, Flur, Diele, Windfang, Kinder- und Schlafräume erhalten 3 -Schicht Fertigparkett 10-15 mm in Eiche, Oberfläche geölt oder lackiert, inkl. Holzsockelleisten (Bemusterung nach Vorlage).

 

Fliesen

Alle Wand- und Bodenfliesen nach Mustervorlage (max. 30x60 cm) für Bäder, Gaste-WCs und WCs aus der Serie „Unit Four“ des Herstellers Villeroy & Boch.

 

Sämtliche Bodenfliesen erfüllen die Rutschfestigkeitsklasse R10.

 

WCs sind im Bereich der Sanitärgegenstände gefliest.

 

Beschichtungen

Alle Kellernebenräume erhalten eine Bodenbeschichtung auf dem Estrich.

 

Sonstiges

 

Schließanlage

Das Gebäude erhält eine Schließanlage mit Sicherheitsprofilzylinder. Die Schlüssel werden durch den Bauherrn nach einem noch zu erstellenden Schließplan an die Erwerber übergeben. Die Schließanlage umfasst die Schlüssel für: Gebäudezugang, Wohnungszugang, Tiefgarage und Kellerräume.

 

Außenanlage/Eingang/Zuwegung

Die gesamte Außenanlage wird stimmig entsprechend den Vorgaben des Architekten angelegt. Die befestigten Flächen werden mit Betonvorsatzpflaster und/oder mit Betonvorsatzplatten belegt. Die Entwässerung der befestigten Flächen wird nach den öffentlichen Vorschriften, entweder über Rinnen oder Hofabläufe gewährleistet.

 

Entlang der Außenwand werden in Teilbereichen Kies- bzw. Splittstreifen eingebaut, diese werden mit Kantensteinen oder Betonvorsatzpflaster abgegrenzt. 

 

Stellplätze werden mit einem sickerfähigen Belag ausgeführt, passend zu den sonstigen Belägen in Betonvorsatzmaterial, die Stellplätze werden durch eine Markierung z.B. farblich abgesetztes Pflaster abgegrenzt. Fahrgassen und Zufahrtsflächen werden asphaltiert. 

 

Die Bepflanzung und detaillierte Ausführung erfolgt auf Grundlage des genehmigten Außenanlageplans. Für die Bewässerung der Außenanlage werden 2 abschließbare und frostsichere Außenzapfstellen vorgesehen. 

 

Dauerelastische Verfugung

Folgende Fugen werden mit einer dauerelastischen Wartungsfuge ausgeführt: Fugen zwischen Fußbodenfliesen und Wandfliesen, Fugen zwischen Sanitärobjekten und Fliesen. Wartungsfugen (DIN 52460) unterliegen nicht der Gewährleistung. Diese Fugen müssen vom Erwerber in sinnvollen Abständen eigenverantwortlich kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden. 

 

Baureinigung

Das gesamte Gebäude erhält vor der Übergabe eine Baufeinreinigung auf Grundlage der RAL - GZ 902. Diese beinhaltet das Entfernen von lose aufliegendem Schmutz, von Schutzfolien und Aufklebern sowie von haftenden Verschmutzungen (z.B. Zementschleier, Farbspritzer). Sie umfasst sämtliche Oberflächen in allen Räumen (einschl. Installationseinrichtungen, Fensterfalze, Beleuchtungskörper).

 

Wohnungsübergabe/Gewährleistung

Rechtzeitig vor dem Einzug erfolgt eine gemeinsame Abnahme der Wohnungen und der Gesamtanlage. Sie erhalten von uns eine Gewährleistung von 5 Jahren nach BGB bzw. 1 Jahr für technische Anlagen. Der Käufer erhält eine Informationsbroschüre bezüglich Bedienungs-, Justier- und Pflegeanleitungen, Wartungsplan und weitere Hinweise. 

 

Flächen

Die Berechnung der Flächen erfolgt nach der gültigen Wohnflächenverordnung WoFIV Stand 11/2003. 

 

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Pariser Ring Wohnungsbau GmbH